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Was ist NLP?
Lange galt NLP als Geheimtipp im Bereich Wirtschaft und Kommunikation.
Die Abkürzung NLP steht für Neuro-
Linguistisches Programmieren.
NLP beschreibt die Zusammenhänge zwischen körperlichen ( N = neuro
physiologischen) Zuständen, Sprache ( L = Linguistik) und den inneren
Programmen.
NLP ist ein offenes System von verschiedenen Ansätzen und Modellen
aus
unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen (Psychologie, Kybernetik, Medizin,
Gehirnforschung, Kommunikationstheorie).
Die Art und Weise, wie wir wahrnehmen - Bilder, Töne, Gefühle
und
Empfindungen, Gerüche, Geschmacksnuancen - werden in den Nervenzellen
unseres Gehirns (Neuronen) gespeichert und in Wörter übersetzt.
Daraus bilden
sich die Programme und Routinen, die unser Verhalten, unsere Fähigkeiten,
Überzeugungen, das Bild von uns und der Welt prägen.
Diese gelernten Programme, die im Laufe unseres Lebens entstanden sind
- wie
Sie z. B. auf fremde Menschen zugehen oder mit schwierigen Situationen
fertig
werden -, ändern sich laufend, sind jedoch meist automatisch und
unbewußt.
Die NLP-Axiome (oder besser Glaubenssätze), die durchgängig
auf ein hoffnungsvolles
Menschenbild verweisen, sind als nicht überprüfbare Grundannahmen
tragende
Elemente des NLP.
Als wichtigste Annahmen gelten nach einer Zusammenfassung von Thies
Stahl:
1. Menschen reagieren auf ihre subjektive
Abbildung der Wirklichkeit und nicht auf die
äußere Realität.
2. Geist und Körper sind Teile des
gleichen kybernetischen Systems und beeinflussen
sich wechselseitig.
3. Viele Verhaltensmöglichkeiten sind
wichtig, weil ein System immer von dem Element
kontrolliert wird, das am flexibelsten ist.
4. Ein Mensch funktioniert immer perfekt
und trifft stets die beste Wahl auf der Grundlage
der für ihn verfügbaren Informationen.
5. Jedem Verhalten liegt eine positive
Absicht zugrunde, und es gibt zumindest einen
Kontext, in dem es nützlich ist.
6. Das Ergebnis von Kommunikation ist das
Feedback, das der einzelne bekommt; Fehler
oder Versagen gibt es nicht.
7. Kann ein Mensch lernen, etwas Bestimmtes
zu tun, können es grundsätzlich alle Menschen.
8. Menschen verfügen über alle
Ressourcen, die sie brauchen, um eine von ihnen angestrebte
Veränderung zu erreichen.
Aus der Kombination der ersten beiden Grundannahmen sind nach Robert
Dilts alle Modelle und Techniken des NLP entstanden.
Die Grundannahmen werden von NLP nicht als Wahrheiten, sondern als nützlich
angesehen.
Sie können also auch verändert oder ergänzt werden. Schon
von daher gelten sie auch nur als
variable Bestandteile des NLP, deren Akzeptanz für die effektive
Anwendung der
NLP-Techniken hilfreich ist.

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